Genua – Italien 2014

Im Scrapbook sind nun Fotos von meinem Besuch in Genua (Genova) in Italien im Ende März 2014. Es war sehr windiges und kaltes Wetter, richtig unschön, nur hie und da zeigten sich paar Sonnenstrahlen. Dies war eigentlich mir egal, denn ich mag spezielle Lichtverhältnisse und Wetter. In Genua hatte ich die schlechteste Unterkunft allerzeiten, das Hotel (Acquario), das ich buchte im Zentrum entpuppte sich als eine Katastrophe. Lottrige Einrichtung, unsauber, schlichtweg ne Frechheit und das Personal waren mehr als unqualifiziert und daneben. Mitten in der Nacht so ca. 3 Uhr morgens, ich fror extrem, es war kaltes Wetter und keine Heizung an, ich lag in der Jacke im Bett (das etwa 2x eine 1.5 Liter Coca Cola breit war), suchte und buchte ich mühsam via Handy ein anderes Hotel, denn eine erholsame Übernachtung war dort schlichtweg nicht möglich. Sowas hab ich ganz sicher nicht gebucht!! Das klappte auch und das neue Hotel (Metropoli) war umso viel besser, gutes Preis/Verhältnis (3Stern). Leider sind die Checkin Zeiten in Hotels erst am Mittag oder Nachmittag, so konnte nicht umgehend wechseln. Ich packte mein Zeugs und ging zum Bahnhof um mein Gepäck zu deponieren.

Leider hat die ganze Stadt Genua einen eher negativen Eindruck auf mich hinterlassen. Unfreundliche Leute, wenn die paar Geschäfte am Abend früh schliessen, ist schlichtweg tote Hose in der Stadt und langweilig. Eine typische gute italienische Pizzeria oder Restaurant sucht man vergebens. Jeden Falls einfach mal grad so. Ich denke, man muss gutes Insiderwissen haben um dort positive Erlebnisse zu haben. Ich suchte relativ lange nach einem Restaurant um was zu essen abends. Das eine war übervoll mit relativ alkoholisiertem und lautstarken Volk, das andere überzeugte mich nicht vom Gefühl her wegen der Sauberkeit, da ich kein Seafood mag, kamen viele Restaurants nicht in Frage usw. Ich dachte ich sei im falschen Film, ich erlebte noch nie so viele negative Sachen auf einmal. Schliesslich fand ich sowas ähnliches wie eine italienische Pizzeria und machte den Versuch, obwohl ich auch da nicht 100% überzeugt war. Alternativ war nur noch der McDonalds.

Und ich behielt recht mit meiner Vorahnung. Der Wirt und Personal waren unfreundlich und unmotiviert, nur die Einheimischen  behandelte man freundlich und zuvorkommend, sonst hatte man alles andere als das Gefühl willkommen zu sein. Das Ambiente des Lokals glich eher einem Wartesaal von einem ländlichen Bahnhof in der 50er. Und als dann die Pizza kam, dachte ich „Oh Gott, aufstehen und gehen!!!“. Die Pizza war eine Pappe, den Belag musste man suchen und der Teig schwamm fast in einer Flüssigkeit. Trotzdem wollte ich halt kein schlechter Gast sein und versuchte die ersten Bisse. Aber ich brach diese Übung sofort ab. Ich war müde von der Reise, es war kalt und nass draussen, war frustriert wegen dieser unfreundlichen Stadt, so liess ich mich nicht auf eine Diskussion ein. Ich bezahlte die ungegessene Pizza und Wein, der auch nicht genau zu identifizieren war und verliess das Lokal so schnell es ging. Das ist ganz schlechte Haltung und Ansicht etwas Gutes zu tun für diese Stadt betreffend Image und Tourismus! So landete ich dankbar im McDonalds und genehmigte mir frustriert und zur Seelenberuhigung ein grösseres Menu. Ich konnte das jetzt vertragen! So was habe ich wirklich nicht mal in der hintersten Ecke dieses Planeten erlebt.
In der Innenstadt bei den engen Gassen (siehe Fotos) trifft man ständig auf illegale Schwarzafrikanerinnen, die da anschaffen. Ständig wird man blöd angequatscht, ist für einen Touristen oder Besucher sehr lästig und eher ein unwohles Gefühl. Teilweise hatte man schon fast Angst, sich rein nur durch die Nähe dieser bedauernswerten Menschen etwas holen zu können, so ungepflegt, fast schon verlaust wirkten manche da. Vieles wirkt ungepflegt und dreckig, es riecht oft schlecht, nach Pisse etc. Sehr unschöne Ansichten, wenn man eigentlich nur die Innenstadt anschauen möchte.

Ich hatte trotzdem einige schöne Momente. Zum Beispiel ich mag ja generell das maritime Ambiente, also See, Schiffe, Hafen und so weiter. So konnte ich das Erlebte bischen vergessen, beim Fotografieren am Hafen und der restlichen Stadt. Ausserdem war ich ja aus einem ganz anderen fotografischen Grund nach Genua gekommen, dies entschädigte mich dann vollends für all diese unschöne Vorkommnisse am nächsten Tag.

Leider kann ich nicht wirklich viel Schönes über die Stadt Genua sagen. Vielleicht bin ich zum falschen Zeitpunkt dagewesen? Könnte sein, dass im Sommer, wenn das Wetter besser ist, vieles angenehmer ist? Ich bin eigentlich ein schlichter Mensch, habe eigentlich keine grosse Ansprüche beim Reisen, aber Unfreundichkeit und Verdreckung kann ich nicht haben. Ich bin zur Zeit jedenfalls nicht überzeugt. Ich muss leider sagen, dass die Stadt Genua bisher meine schlechteste Reiseerfahrung war. Insbesondere wegen der unfreundlichen Einwohner da. Bedenken habe ich auch insbesondere für junge Besucherinnen da Abends/Nachts in der Stadt, insbesondere merkt man auch die Drogenanswesendheit. Ich kann dieses Reiseziel von meiner Sichtweise und Erlebten leider nicht empfehlen. Einzig das zweite Hotel Metropoli (Piazza Fontane Marose) kann ich sehr empfehlen. Da wurde ich von der ersten Sekunde an herzlich, freundlich und als Gast empfangen. Das Haus und Zimmer waren top!

Hier sind einige Fotos von Genova:

Genua 2014

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